Fermentations- und Reaktortechnik
Vier Konzepte verbessern Stoffführung, Mindestbehandlungszeit, Erhalt spezialisierter Mikrokulturen, Hydrolyse und Nutzung bestehender Rührfermenter.
4 InnovationenTechnologieportfolio
Sechs technische Konzepte verbinden Fermentations- und Reaktortechnik, dezentrale Anlagenmodule sowie industrielle Prozessregelung. Sie adressieren typische Engpässe wie hohen Eigenenergiebedarf, fehlende Mindestbehandlungszeiten, schwierige Reststoffe und schwankende Produktqualität.
Die Übersicht ordnet jede Innovation nach Ausgangsproblem, Lösungsprinzip, Anwendungsgebiet und technischem Nutzen ein. Die verlinkten Fachseiten erläutern Aufbau, Prozessführung, konstruktive Merkmale und technische Grundlage ausführlich.
Technologiefelder
Die sechs Lösungen lassen sich drei Anwendungsfeldern zuordnen. Dadurch können Betreiber, Investoren und Planer schneller erkennen, welche technische Richtung zu ihrer Aufgabenstellung passt.
Vier Konzepte verbessern Stoffführung, Mindestbehandlungszeit, Erhalt spezialisierter Mikrokulturen, Hydrolyse und Nutzung bestehender Rührfermenter.
4 InnovationenEine mobile, modular aufgebaute Biogasanlage ermöglicht die Behandlung biogener Reststoffe auch bei eingeschränkter Infrastruktur.
1 InnovationEine unabhängige Temperatur- und Druckregelung stabilisiert den Kopf von Vakuum-Destillationskolonnen, insbesondere bei der Bioethanolproduktion.
1 InnovationTechnische Lösungen
Jede Karte beschreibt das technische Ausgangsproblem, das Lösungsprinzip, typische Anwendungen und die wesentlichen Vorteile. Die Detailseite enthält weiterführende Prozess- und Konstruktionsinformationen.
01
Dezentrale Anlagenkonzepte
Transportable Prozessmodule verwerten Fäkalschlämme, Küchen- und Speisereste sowie vergleichbare biogene Reststoffe auch bei eingeschränkter Infrastruktur.
Technische Grundlage: WO 2022/096048 A102
Fermentations- und Reaktortechnik
Ein konzentrischer Innen- und Außenfermenter verbindet hydraulische Umwälzung mit räumlich getrennten mikrobiellen Milieus.
Technische Grundlage: DE 10 2020 004 136 A103
Fermentations- und Reaktortechnik
Eine definierte hydraulische Stoffführung durch verbundene Fermenterbereiche begrenzt Kurzschlussströmungen und sichert einen nachvollziehbaren Behandlungsweg.
Technische Grundlage: DE 10 2016 009 223 A104
Fermentations- und Reaktortechnik
Ein zentraler Hydrolysebehälter und ein umgebender Fermentationsraum integrieren zwei biologische Prozessstufen in einer gemeinsamen Behältergeometrie.
Technische Grundlage: EP 2 982 739 A105
Fermentations- und Reaktortechnik
Bestehende oder neue Rührfermenter werden abwechselnd als zeitweise geschlossene Batchreaktoren mit Teilentleerung betrieben.
Technische Grundlage: DE 10 2018 002 883 A106
Industrielle Prozess- und Regelungstechnik
Unabhängige Regelkreise stabilisieren Vakuum, Kopftemperatur und Kopfdruck einer Destillationskolonne.
Technische Grundlage: DE 10 2017 010 783 A1Projektbezogene Auslegung
Eine veröffentlichte technische Lösung muss immer auf Einsatzstoffe, Stoffmengen, Betriebsweise, Sicherheitsanforderungen und die vorhandene Anlagenstruktur angepasst werden.
Einsatzstoffanalysen, Trockensubstanz, Viskosität, biologische Abbaubarkeit, Temperaturführung und gewünschte Verweilzeiten bestimmen, ob ein Konzept geeignet ist.
Behälter, Druckstufen, Werkstoffe, Gasführung, Wärmeintegration, Mess- und Regeltechnik sowie Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen werden projektspezifisch definiert.
Investitionsaufwand, Betriebskosten, Einsparpotenziale sowie mögliche Schutz- und Nutzungsrechte werden vor einer Umsetzung gesondert geprüft.
Die dargestellten technischen Lösungen orientieren sich teilweise an veröffentlichten Patent- oder Offenlegungsschriften. Eine Veröffentlichung bedeutet nicht automatisch, dass ein Patent erteilt wurde oder ein Schutzrecht noch besteht. Technische Auslegung sowie Schutz- und Nutzungsrechte sind vor einer konkreten Umsetzung projektbezogen zu prüfen.
Ihr Innovationsprojekt
Beschreiben Sie Einsatzstoffe, Anlagenkonfiguration, Betriebsprobleme und Zielsetzung. Auf dieser Grundlage kann die technische Eignung eingeordnet und der erforderliche Planungsumfang definiert werden.